Rückgaberecht

Unter dem Begriff Rückgaberecht versteht man im allgemeinen das Recht eines jeden Verbrauchers, bereits gekaufte Ware in dem entsprechenden Geschäft wieder zurückzugeben. Das Rückgaberecht bezieht sich dabei auf defekte oder unvollständige Ware, nicht aber auf Unterwäsche (siehe Hygiene) und verderbliche Produkte. Welche Besonderheiten mit dem Thema Rückgaberecht in Verbindung stehen und welche Aspekte für den Verbraucher von Bedeutung sind, wird nun anhand einer Auflistung aufgeführt.

“Der Verbraucher steht im Vordergrund”

Wie der Begriff Rückgaberecht bereits erkennen lässt, steht bei dieser Thematik eindeutig der Kunde mit seinen besonderen Rechten im Fokus der Thematik. Folgende Übersicht soll nun dazu dienen, die einzelnen Möglichkeiten dieses Rechtes näher zu erläutern und für die Kunden verständlich zu machen.

Unter dem Begriff Rückgaberecht versteht man im allgemeinen das Recht eines jeden Verbrauchers, bereits gekaufte Ware in dem entsprechenden Geschäft wieder zurückzugeben.

Unter dem Begriff Rückgaberecht versteht man im allgemeinen das Recht eines jeden Verbrauchers, bereits gekaufte Ware in dem entsprechenden Geschäft wieder zurückzugeben.

  • Verbraucherschutz: Wie bereits erwähnt, hat jeder Verbraucher das Recht, defekte bzw. mangelhafte Ware mit entsprechendem Beleg im Geschäft wieder zurückzugeben. Dabei ist der Unternehmer nicht verpflichtet, den Kaufpreis zu erstatten – er muss allerdings für entsprechenden Produktersatz sorgen. Somit sollte der Kunde mindestens mit einem intakten Produkt das Geschäft wieder verlassen können.
  • AGB: Die allgemeinen Geschäftsbedingungen werden von jedem Geschäft individuell festgelegt, sie unterliegen jedoch grundsätzlich den gesetzlichen Vorschriften (siehe Rückgaberecht). So kann sich kein Unternehmen davon freisprechen, defekte Ware zu ersetzen – es kann aber in seinen erweiterten Geschäftsbedingungen beispielsweise angeben, dass reduzierte Ware vom Umtausch ausgeschlossen ist.
  • Widerrufsrecht: Durch das Widerrufsrecht hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, eine noch schwebende Verkaufsabwicklung frühzeitig zu beenden. Beispiel: Ein bestimmter Onlineshop wirbt mit einem speziellen Produkt. Kurz nach der Verbreitung dieser Werbung werden mögliche gesundheitsgefährdende Faktoren genau dieses Artikels veröffentlicht. Dann hat der Kunde das Recht, seine bereits aufgegebene Bestellung zu widerrufen und die Bearbeitung unterbinden zu lassen. Bei diesem Vorgang hat er die Möglichkeit, sich auf die Widerrufsbelehrung zu beziehen.

“Der Kunde ist König”

Aufgrund der genannten Vielzahl von Möglichkeiten, die das allgemeine Rückgaberecht beinhaltet, sollte jeder Verbraucher von seinem Recht Gebrauch machen und entsprechende Produkte im Bedarfsfall zurückgeben. Denn viele Unternehmen zeigen sich bei Reklamationen oftmals großzügig (nehmen zum Beispiel trotz gerade abgelaufener Garantiezeit entsprechende Produkte noch zurück), wodurch sie sich nicht zuletzt eine weitere Kundenbindung erhoffen.

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